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Gesetzesänderungen
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Neuerungen in der Immobilienbewertung |
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19.08.2007 |
Hauskauf: Baujahr
verrät Schwachstellen
Beim Erwerb
einer gebrauchten Immobilie ist es meist mit dem Kaufpreis nicht getan.
Häufig kommen noch Kosten für die Modernisierung der eigenen vier Wände
hinzu. Was viele (noch) nicht wissen: Nach der
Energieeinsparverordnung sind gewisse Maßnahmen für Käufer
sogar Pflicht. So müssen beispielsweise alte Heizungen erneuert und die
Wohnungswände gedämmt werden. Dabei verpflichtet die
Energieeinsparverordnung (EnEV) vor allem ältere Immobilien seit 2002
zur energetischen Nachrüstung bei Heizung und Dämmung. Diese zielt
hauptsächlich auf Gebäude mit mehr als zwei Wohneinheiten sowie Büro-
und Verwaltungsgebäude ab.
Erwerber
älterer Immobilien sollten unbedingt einen Sachverständigen hinzuziehen,
um sicher zu gehen, dass diese Vorgaben bereits erfüllt sind oder den
Preis dementsprechend verhandeln. Dennoch sollte der energetische Aspekt
bei der Anschaffung von Ein- und Zweifamilienhäusern nicht außer
betracht gelassen werden.
Um den
steigenden Heizkosten entgegenzuwirken, ist es meist mit den Vorgaben
der EnEV nicht getan. Es sind weitere Maßnahmen notwendig, um den
Energieverbrauch deutlich zu senken. Anhand des Baujahres lassen sich
typische Schwachstellen erkennen.
Daher sollten
Erwerber vor dem Hauskauf einen Sachverständigen mit Energiekenntnisse
zu Rate ziehen. Dieser schätzt die Modernisierungskosten und weiß,
welche Maßnahmen möglich sind. |
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03.10.2007 |
Positives Umfeld
für Renditehäuser
Die Preise
für Rendite-Immobilien (i.d.Z. Wohnhäuser zur Kapitalanlage, Bj. >1949)
sind in den vergangenen zehn Jahren um rund 18 % gesunken. Das ergibt
ein Vergleich der Kaufpreismultiplikatoren von 40 Großstädten. Zahlte
man 1996 im Durchschnitt das 14,5-fache der mit dem Objekt erzielten
Jahresnettokaltmiete, muss dafür heute nur noch das 11,8-fache bezahlt
werden. Statistisch entspricht dies rund 2% Rückgang jährlich.
Ein
verstärkter Trend von ausländischen Investoren in Mehrfamilienhäuser ist
dabei zu verzeichnen. Deutsche Anleger hingegen, halten sich dennoch
zurück. Eventuelle Gründe könnten die anstehenden Reformen in der
Unternehmens- und Erbschaftssteuer sein.
Dabei sind
die Renditeaussichten attraktiv: Für Anleger mit einer gesicherten
Finanzierung spricht die Marktlage zurzeit für ein Engagement in
Rendite-Immobilien. Die für eine Immobilie wichtigen Faktoren - niedrige
Einstandskosten und gute Vermietbarkeit - stellen sich in vielen
deutschen Großstädten positiv dar.
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03.10.2007 |
Büromieten sind
kräftig gesunken
In den
vergangenen 10 Jahren sind in Deutschland die Mieten für Büroimmobilien
um rund 13 % gesunken, wie sich aus einem Durchschnittsvergleich von 40
Städten im Zeitraum von 1996-2006 ergab. Selbst der stark gestiegene
Büroflächenumsatz im letzten Jahr, der sich auch in vielen Großstädten
fortsetzt, schlägt sich in preislicher Hinsicht nicht bundesweit durch.
Als Trend
lassen sich jedoch anziehende Mieten im Spitzensegment und erhöhte
Flächenumsätze deuten. Der Überhang moderner Büroflächen, der sich wegen
der starken Neubautätigkeit in den letzten Jahren aufgebaut hat,
verringert sich hingegen in den meisten Metropolen deutlich. |
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13.07.2007 |
Einzelhandel im
Wandel
Die Mieten
für kleine Einzelhandelsgeschäfte in 1a-Lage im Geschäftskern sind in
den letzten zehn Jahren knapp 12% gesunken, wie sich aus den
Durchschnittsvergleich der Mieten von 40 Großstädten ergibt.
An den
deutschen Topstandorten fällt die Mietpreisentwicklung jedoch deutlich
anders aus. Bis auf Berlin und Hamburg verzeichnen alle übrigen
Großstädte ein Plus in der Entwicklung. So sind die Mieten in den
1a-Lagen der Geschäftskerne in den letzten zehn Jahren in Köln knapp 9%,
in Frankfurt knapp 20 %, in Düsseldorf um 28% und in München um 30 %
gestiegen.I
n den
1b-Lagen sieht es aber ganz anders aus. Da liegen die Mietpreisrückgänge
allesamt im zweistelligen Prozentbereich. Damit bestätigt sich der Trend
der vergangenen Jahre: Es sind insbesondere die Ladenflächen in den
1a-Lagen großer Städte, die weitgehend stabil sind bzw. sich positiv
entwickeln, während die Mieten für Ladenflächen in kleineren Städten
weiter sinken. |
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05.07.2007 |
Mieten - Kein Recht
auf Dauervergünstigung
Mieter müssen
Mieterhöhungen auch dann akzeptieren, wenn die ortsübliche
Vergleichsmiete seit Vertragsabschluss gleich geblieben ist.
In einem
Grundsatzurteil untermauerten die Bundesrichter in Karlsruhe die
Bedeutung ortsübliche Vergleichsmiete auch bei niedrigen Mieten. Die
Vergleichsmieten, die in Mietspiegeln zusammengefasst sind, dienen
Vermietern als Orientierungsgröße und Basis für
Mietanpassungen.
Dem Bundesgerichtshof zufolge muss der Mieter der geplanten Mieterhöhung
zustimmen. Ob sich die Vergleichsmiete seit Vertragsabschluss verändert
hat oder nicht, sei für Mieterhöhungen unerheblich. Der Mieter müsse im
Gegenteil von vornherein damit rechnen, dass die Miete stufenweise bis
zur ortsüblichen Vergleichsmiete angepasst wird. Eine Ausnahme gelte für
Mieter, deren Vertrag einen Eintrag enthält, nach dem Mieterhöhungen von
vornherein ausgeschlossen werden (Az. VIII ZR 303/06).
vgl.
http://www.focus.de/immobilien/mieten/mieten_aid_64017.html |
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01.07.2007 |
Schönheitsreparaturen - Mieter darf Ausführungsart selbst bestimmen
Der Vermieter
darf von seinem Mieter nicht fordern, dass Schönheitsrenovierungen von
der „bisherigen Ausführungsart“ nur dann abweichen dürfen, wenn der
Vermieter dem zustimmt. Eine solche Klausel benachteiligt den Mieter
unangemessen und ist deshalb unwirksam, entschied der Bundesgerichtshof
(Az.: VIII ZR 199/06).
Eine solche
Regel habe zur Folge, dass die gesamte Renovierungsklausel null und
nichtig ist. Der Mieter muss in diesem Fall also nichts in der Wohnung
erledigen. |
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30.07.2007 |
Wer auf Solarwärme
setzt, muss sich beeilen
Auf dem
Markt für Solarwärme kündigt sich eine drastische Senkung der Förderung
an. Darauf weist die überregional tätige Firma Solar Now aus dem
hessischem Bad Sooden-Allendorf hin.
Die Fördersätze im BaFa Förderprogramm wurden bereits von € 135,- pro
Quadratmeter Kollektorfläche im Jahre 2005 mehrfach verringert auf
derzeit € 70,-, also auf fast die Hälfte in nur zwei Jahren! Es
erscheint plausibel, dass sich das für diesen Sommer angekündigte
Solarwärmegesetz aller Voraussicht nach am Modell der bereits seit 2004
gesetzlich geregelten Solarstrom-Förderung orientieren wird. Zu Deutsch:
Je später man sich für eine Solaranlage entscheidet, desto weniger Geld
gibt´s als Zuschuß. |
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20.04.2007 |
Hohe Ansprüche bei Singles und
Senioren
Wenn es um den Kauf
selbst zu nutzender Immobilien geht, gehören Singles und Senioren zu den
anspruchsvollsten Interessenten. Zu diesem Ergebnis kommt die
"Immobilien-Trendstudie" von Planet Home, einer Tochter der
HypoVereinsbank. Für 80 Prozent der Alleinstehenden ist demnach die Nähe
einer stark befahrenen Straße ein Ausschlusskriterium für den Kauf und
auch hoher Sanierungsbedarf treibt sie in die Flucht. Bei den Senioren
hingegen lassen sich neun von zehn Interessenten durch schlechte
Einkaufsmöglichkeiten und eine fehlende Anbindung an öffentliche
Verkehrsmittel abschrecken. |
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20.03.2007 |
Der Wohntrend bei Singles,
Familien und Senioren
Die Menschen leben wieder
lieber in der Stadt als im Umland. Jahrzehntelang wanderten viele
Bewohner aus den Städten in die nahe gelegenen Umlandbereiche ab. Zu den
so genannten "Stadtflüchtern" zählten vor allem junge Familien. Jetzt
werden städtische Wohnbereiche von vielen wieder als attraktiv entdeckt.
Denn die Kosten des Wohnens im Umland werden zunehmend bewusster
wahrgenommen und beispielsweise das Zweitauto den Wohnkosten in der
Stadt gegenübergestellt.
Vor allem die Attraktivität
der Stadt und des innenstadtnahen Bereichs wurde bei Bewohnerbefragungen
als Grund für den Wunsch zum wohnen in der Stadt genannt. Besonders
gefragt sind Grünflächen in der Wohnumgebung, wenig Lärm, gute
Parkmöglichkeiten, ein großes Angebot an Geschäften, die gute ärztliche
Versorgung und ein vielfältiges Angebot für Kinder.
Weniger als zehn Prozent der
vom Difu (Deutsches Institut für Urbanistik) befragten Bewohner in
München und Leipzig würden lieber im Umland wohnen. Dabei zieht es
zunehmend die (gehobene) Mittelschicht in die Stadt. Dazu kommen junge
Ein- und Zwei-Personen Haushalte, Familien und Senioren. Denn gerade
letztere schätzen die kulturellen Attraktivitäten sowie die kurzen
Wege um viel zu erleben. |
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15.02.2007 |
Erbschaftssteuer-Änderung wird nicht für alle Hauserben teuer
Das Bundesverfassungsgericht hat die
Ungleichbehandlung von Immobilien- und Geldvermögen bei der
Erbschaftssteuer als nicht verfassungskonform gekippt und den
Gesetzgeber aufgefordert, spätestens mit Wirkung ab 1. Januar 2009 neue
verfassungskonforme Regelungen für die Wertermittlung bei der
Erbschaftssteuer zu treffen. Prinzipiell erwartet das Gericht, dass für
unterschiedliche Arten von vererbtem oder verschenktem Vermögen
vergleichbare Maßstäbe angewendet werden müssen. Die bisherige
Wertermittlung sei zu uneinheitlich und zu willkürlich.
Die Vererbung von Wohnobjekten wird
vermutlich auch zukünftig nicht mit Erbschaftssteuer belastet sein.
Zwar haben die Verfassungsrichter in
ihrem Urteil betont, dass Immobilienvermögen grundsätzlich nicht anders
bewertet werden darf als zum Beispiel Barvermögen. Allerdings kann in
einem zweiten Schritt, d.h. nach erfolgter Bewertung die mögliche
Besteuerung zum Beispiel durch Freibeträge deutlich gemildert oder ggf.
sogar vermieden werden. Die Bundesregierung ist aufgefordert bis Ende
2008 ein Gesetz zur Erbschaftssteuer verabschieden, das den Vorgaben der
entspricht.
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20.01.2007 |
Wertminderung von Erbbaurecht in der
Zwangsversteigerung häufig falsch angesetzt
Im
Jahr 2005 gab es in Deutschland rund 93.000
Zwangsversteigerungsverfahren. Hierzu zählen zunehmend auch
Erbbaurechte.
Die
Bekanntmachung der Zwangsversteigerungstermine durch das zuständige
Amtsgericht enthält immer auch den vom Vollstreckungsgericht
festgesetzten Verkehrswert, der in der Regel von einem Sachverständigen
ermittelt wird. Die Besonderheit in der Zwangsversteigerung liegt darin,
dass in dem angegebenen Verkehrswert keine Wertminderungen durch
gegebenenfalls bestehende dingliche Belastungen des
Versteigerungsobjekts berücksichtigt sind.
Den
Bietinteressenten werden erst beim Versteigerungstermin die gesetzlichen
bzw. abweichend vereinbarten Versteigerungsbedingungen mitgeteilt.
Hierzu zählt auch, welche der vorhandenen Belastungen der Ersteher mit
dem Zuschlag tatsächlich übernehmen muss. Der Bieter darf sein Bargebot
deshalb nicht nur an dem festgesetzten Verkehrswert des unbelasteten
Objekts ausrichten, sondern er muss als Abzug an dem festgesetzten
Verkehrswert auch einkalkulieren, welche Wertminderungen die nach den
konkreten Versteigerungsbedingungen bestehen bleibenden Belastungen
auslösen.
Mit
der Begründung eines Erbbaurechts nach der Erbbaurechtsverordnung
gestattet der Grundstückseigentümer dem Erbbauberechtigten, abweichend
von den §§ 93, 94 BGB, über die vereinbarte Erbbauzeit auf dem fremden
Grundstück ein eigenes Bauwerk zu haben. Bei einem Erbbaurecht bleibt
der Grundstückseigentümer für die gesamte Laufzeit Eigentümer seines
Grundstücks.
Die
Erbbauzinsreallast und die Vormerkung sind nicht Bestandteile, sondern
rechtliche Belastungen des Erbbaurechts. Sie dürfen deshalb in der
Verkehrswertermittlung für die Zwangsversteigerung entsprechend den
vorausgegangenen Ausführungen nicht wertmindernd berücksichtigt werden.
Das Erbbaurecht ist in der Versteigerung nur mit seinem verdinglichten
Vertragsinhalt beschlagnahm und geht zunächst auch nur so auf den
Ersteher über.
Vgl.
http://www.sprengnetter-online.de/docpdf/presse/erbbaurechtiz2.pdf
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07.01.2007 |
Einfamilienhäuser sind in München am
teuersten
Einfamilienhäuser sind das stabilste
Segment auf dem Immobilienmarkt. Es reagiert weniger stark als
Wohnungseigentum in großen Etagenwohnungen auf Marktschwankungen. Die
teuersten Eigenheime sind in München zu finden. Im Allgemeinen ist
jedoch der Preisverlauf in Großstädten und Kleinstädten ähnlich.

Die Preise für frei stehende
Einfamilienhäuser in der Bundesrepublik sind seit den neunziger Jahren
rückläufig. Bei der Entwicklung gibt es keine Unterschiede zwischen
Eigenheime mit einfachem, mittlerem und hohem Wohnwert Zwar sind die
Prognosen für die zukünftige Preisentwicklung von dem heutigem
Standpunkt aus schwierig, dennoch zeigen aktuelle Trends eine positive
Tendenz auf, so dass von einer zukünftigen Stabilisierung ausgegangen
werden kann. Das niedrige Preisniveau von Immobilien sowie der niedrige
Finanzierungszins bieten die besten Voraussetzungen für den Kauf von
Einfamilienhäusern. |
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